Praxissoftware fĂŒr ZahnĂ€rzte

Wie Software den Praxisalltag vereinfacht

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Aktualisiert: 20.01.2025
Zahnarztpraxis Software

Die Digitalisierung hĂ€lt zunehmend Einzug in Zahnarztpraxen: Von der elektronischen Patientenakte (ePA) ĂŒber das eRezept bis hin zu cloudbasierten Systemen. Die richtige Praxissoftware unterstĂŒtzt Sie und Ihr Team dabei, AblĂ€ufe im Alltag zu vereinfachen – etwa durch automatische Abrechnung, clevere Terminorganisation oder eine bessere Dokumentation.

In diesem Artikel erhalten Sie einen Überblick ĂŒber die am hĂ€ufigsten nachgefragten oder am Markt etablierten Zahnarzt-Praxissoftwares in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei betrachten wir sowohl kleinere, kostengĂŒnstige Lösungen fĂŒr NeugrĂŒnder als auch Softwarepakete fĂŒr grĂ¶ĂŸere Praxen oder MVZ-Strukturen.

Inhalt

Warum ist die Wahl der richtigen Praxissoftware so wichtig?

Kurzer Überblick: Welche Software fĂŒr welche PraxisgrĂ¶ĂŸe?

Kleine Praxis (z.B. NeugrĂŒndung)

Mittelgroße Praxis (z.B. mehrere Behandler, steigendes Patientenaufkommen)

Große Praxis oder MVZ (z.B. mehrere Standorte)

Spezielle Fachrichtungen

Wichtige Trends: Cloud und Telematikinfrastruktur

Cloud-Lösungen

Telematikinfrastruktur (TI)

Detaillierte Übersicht der gĂ€ngigen Praxissoftwares

SoftwareAnbieterVorteileNachteile
DS-WIN-PLUSDampsoft– Sehr umfangreiche Funktionen
– Flexibel & modular
– TI-Anbindung
– In Deutschland weit verbreitet
– Komplex fĂŒr Einsteiger
– Je nach Modulpaket höhere Kosten
Z1 / Z1.PROCompuGroup Medical Dentalsysteme (CGM)– Intuitive Bedienung
– Moderne OberflĂ€che
– Umfassender Funktionsumfang
– Weniger individuell anpassbar als DS-WIN-PLUS
CHARLYsolutio– Einfache Bedienung
– Gutes Termin- & Praxismanagement
– Online-Terminvergabe
– Geringerer Funktionsumfang als MarktfĂŒhrer
EVIDENTEVIDENT– Abrechnung, TI-Anbindung, QM etc. integriert
– Einfache Bedienung
– Guter Support
– Kosten variieren je nach Bedarf
– Geringerer Verbreitungsgrad als DS-WIN-PLUS
DENSofficeDENS– Praxisnah entwickelt
– Intuitiv bedienbar
– Guter Support
– Weniger verbreitet
LinuDentPHARMATECHNIK– Große Funktionsvielfalt
– Flexibel
– Online-Hilfe & Patientenportal
– Relativ komplex fĂŒr Neueinsteiger
– Kleinere Verbreitung
D1 / denisDATAMED– Einfache Bedienung
– BetriebssystemunabhĂ€ngig
– Web-Modul „D1online“
– Geringerer Verbreitungsgrad
ChreMaSoftCompuGroup Medical Dentalsysteme (CGM)– KostengĂŒnstig
– Sehr einfach bedienbar
– TI-Karten werden erkannt
– Geringerer Funktionsumfang
– Teilweise veraltete Technik
ivoris (KFO)Computer konkret– MarktfĂŒhrer im KFO-Bereich
– KFO-spezifische Module
– ivoris connect pro
– Höhere KomplexitĂ€t
– Kleinerer Verbreitungsgrad gesamt
DIOS ZXSpitta– Modulares Konzept
– Breites Funktionsspektrum (z.B. digitales Kassenbuch)
– Gute Integration mit anderen Spitta-Produkten
– Eher komplex fĂŒr Einsteiger
– Kleinerer Verbreitungsgrad
teemerARZ.dent– Rein cloudbasiert
– Leicht zu erlernen
– Hochwertige VerschlĂŒsselung
– Automatische Updates
– Stabile Internetverbindung nötig
– Noch kleinerer Verbreitungsgrad
tomedo.Dentalzollsoft– Sehr flexibel
– Modern & intuitiv
– LĂ€uft auf macOS (und teils iOS)
– Geringerer Verbreitungsgrad
– Vorwiegend Apple-Umgebung
Swiss Medical RecordSwiss Medical Record (Schweiz)– FĂŒr den Schweizer Markt
– Webbasiert (keine Installation)
– Skalierbar fĂŒr mehrere Teams
– Außerhalb der Schweiz wenig verbreitet

DS-WIN-PLUS im Detail

DS-WIN-PLUS von Dampsoft ist eine der bekanntesten Softwarelösungen in Deutschland. Dank modularer Erweiterungen (z.B. Implantologie-, KFO-, digitales Terminmanagement-Modul) passt es sich verschiedenen PraxisgrĂ¶ĂŸen an.

teemer im Detail (Cloud-Lösung)

teemer ist als rein cloudbasierte Lösung besonders fĂŒr Anwender interessant, die eine einfache, flexible und ortsunabhĂ€ngige Software suchen.

Praktische Tipps fĂŒr die Auswahl Ihrer Praxissoftware

  1. Definieren Sie Ihren Bedarf
    • Handelt es sich um eine Ein-Behandler-Praxis oder ein MVZ?
    • Benötigen Sie spezielle Module (z.B. KFO oder Implantologie)?
  2. Erstellen Sie eine Kosten-Nutzen-Analyse
    • Einmalige Anschaffungskosten (Hardware/Software) vs. laufende Kosten (Wartung, Updates, TI).
    • Wie viel Zeit kann das Team gewinnen, um andere Aufgaben besser zu erledigen?
  3. Testen Sie Demoversionen
    • Viele Anbieter bieten TestzugĂ€nge oder Online-Demos an.
    • So bekommen Sie ein GefĂŒhl fĂŒr Bedienbarkeit und Funktionsumfang.
  4. Informieren Sie sich ĂŒber den Support
    • Schnelle Erreichbarkeit und kompetente Ansprechpartner sind entscheidend.
    • Werden Schulungen (vor Ort oder online) angeboten?
  5. Sichern Sie Ihre Daten
    • Bei lokalen Lösungen: regelmĂ€ĂŸige Back-ups und Datensicherungen.
    • Bei Cloudlösungen: Fragen Sie nach DSGVO-KonformitĂ€t und Zertifizierungen (z.B. ISO 27001).
  6. Achten Sie auf ZukunftsfÀhigkeit
    • RegelmĂ€ĂŸige Updates, TI-Anbindung und Schnittstellen zu möglichen Erweiterungen.
    • Wer Wert auf Modernisierung legt, ist mit Software auf dem neuesten Stand ebenfalls fĂŒr kĂŒnftige Anforderungen gewappnet.

Fazit

Die Wahl einer passenden Zahnarzt-Praxissoftware ist kein Selbstzweck, sondern ein wichtiger Schritt, um Ihren Praxisalltag effizient zu gestalten. Ob Sie eine kleine, kostengĂŒnstige Lösung fĂŒr Ihre NeugrĂŒndung suchen oder ein modulares System fĂŒr ein MVZ mit mehreren Standorten – das Angebot in der DACH-Region ist breit gefĂ€chert.

FĂŒr viele ZahnĂ€rzte mag das Thema Praxismarketing im Alltag eine eher untergeordnete Rolle spielen. Allerdings kann zeitgemĂ€ĂŸe Software Sie dabei unterstĂŒtzen, prozessuale FreirĂ€ume zu schaffen und moderne Patientenservices (z.B. Online-Terminvergabe) zu bieten. Dies trĂ€gt insgesamt zu einem positiven Erscheinungsbild der Praxis bei und unterstĂŒtzt eine solide Basis, falls Sie Ihr Marketing spĂ€ter weiter ausbauen möchten.

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Kundenerfolge

Ergebnisse, die fĂŒr sich sprechen

Herausforderung: Die Praxis hatte in der Erwachsenenzahnheilkunde noch KapazitĂ€ten fĂŒr mehr Patienten, wĂ€hrend einige Kollegen zu wenig zu tun hatten. Zudem litt die Praxis unter unzureichender Sichtbarkeit, was zu Unzufriedenheit mit der damaligen Marketingagentur fĂŒhrte.

Zahnarztpraxis in Waiblingen
Dr. Christina Meller

Ergebnis:

Dank der Zusammenarbeit konnte die Praxis Meller Zahngesundheit folgende Erfolge verzeichnen:

  • +52 % mehr Neupatienten: Die Zahl der neuen Patienten stieg signifikant durch die verbesserte Google Maps Sichtbarkeit.
  • +74 % höhere Sichtbarkeit: Die Sichtbarkeit der Praxis im Umkreis von einem Kilometer stieg innerhalb von fĂŒnf Wochen von 5 % auf 79 %. Nach eineinhalb Jahren erreichte sie ĂŒber 95 %.

Herausforderung: Die Neupatientenzahlen sollen gesteigert werden, um noch einen weiteren Behandler einstellen zu können.

Zahnarztpraxis in Bielefeld
Dr. Hendryk Hörning

Ergebnis:

Dr. Hendryk Hörning ist durch deutlich mehr Neupatienten in der Lage einen weiteren Behandler einzustellen.

  • + von 1% Sichtbarkeit auf 78% Sichtbarkeit in Bielefeld
  • + 68 mehr Neupatienten: 48% mehr Neupatienten in 12 Monaten. Von 159 auf 227
  • 4x Kosten-Umsatz-VerhĂ€ltnis: Jeder investierte Euro fĂŒhrte zu einem zusĂ€tzlichen Umsatz von 4 Euro.