Standortanalyse Zahnarztpraxis: Kostenloses Tool und Leitfaden für Ihre Standortwahl
Kostenloses Tool mit 52.453 Praxen und die Kennzahlen, auf die es bei der Standortwahl ankommt

Inhalt
Die meisten Standortanalysen für Zahnarztpraxen entstehen zu einem Zeitpunkt, an dem die Entscheidung längst gefallen ist. Der Standort steht fest, weil die Familie dort wohnt oder weil die abzugebende Praxis gerade dort frei wird. Die Standortanalyse liefert dann oft nur noch die Begründung. Das ist in Ordnung, solange Sie wissen, dass es so läuft.
Was bisher fehlte: Daten, die Sie selbst prüfen können, bevor Sie einen Berater beauftragen oder einen Mietvertrag unterschreiben. Deshalb stellen wir unseren eigenen Datensatz jetzt frei zur Verfügung: 52.453 Zahnarztpraxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, dazu das amtliche Bevölkerungsraster und die Kaufkraftdaten je Kreis. Daraus ist der Standortradar entstanden, ein kostenloses Tool, mit dem Sie jede Adresse in wenigen Sekunden prüfen können.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie das Tool nutzen, welche Kennzahlen bei einer Standortanalyse zählen und wo die Daten an ihre Grenzen stoßen.
Die 5 wichtigsten Erkenntnisse:
- Praxen zählen ist der falsche Maßstab. Ein MVZ mit zwölf Behandlern versorgt mehr Menschen als drei Einzelpraxen zusammen. Entscheidend ist die Zahl der Einwohner je Behandler im Einzugsgebiet.
- Der Bundesschnitt liegt bei rund 1.150 Einwohnern je behandelnd tätigem Zahnarzt (KZBV). Die amtliche Bedarfsplanung rechnet mit 1.280 bzw. 1.680 Einwohnern je Zahnarzt und spricht ab 110 % Versorgungsgrad von Überversorgung. Für Zahnärzte folgt daraus keine Zulassungssperre, aber ein wirtschaftliches Signal.
- Die Unterschiede sind groß: Hamburg hat 43 Praxen je 100.000 Einwohner, Brandenburg 21,2 (KZBV/listflix 2025). Innerhalb einer Region liegen Standorte mit unter 800 und über 1.500 Einwohnern je Behandler oft nur wenige Kilometer auseinander.
- Der digitale Wettbewerb ist meist schwächer als der physische: 41 % aller Praxen haben weniger als 10 Google-Bewertungen, 31 % der Profile werden nicht vom Inhaber verwaltet (BookedoutDentist, 12.257 Praxen). Ein dichter Markt mit schwachen Profilen kann für eine neue Praxis offener sein, als die reine Praxiszahl vermuten lässt.
- Daten ersetzen weder den Ortstermin noch die Beratung durch Bank, Steuerberater oder Kammer. Das Tool hilft Ihnen, Standorte vorab zu vergleichen und einzugrenzen. Die Entscheidung selbst hängt von Faktoren ab, die kein Datensatz abbildet.
Kostenlose Standortanalyse in 30 Sekunden: der Standortradar
Der Standortradar ist ein kostenloses Tool auf unserer Website. Sie geben eine Adresse, einen Ort oder den Namen einer Praxis ein, wählen den Umkreis (0,5 bis 25 Kilometer) und sehen sofort, wie der Markt dort aussieht. Ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Oder Sie klicken direkt auf die Karte.

Pro Standort zeigt das Tool vier Blöcke:
Versorgungsdichte
Einwohner im Umkreis (aus dem 1-km-Bevölkerungsraster des Zensus 2022, anteilig nach Fläche), Praxen, Behandler und Einwohner je Behandler, jeweils mit Abweichung vom Bundesschnitt.
Kaufkraft und Demografie
Verfügbares Einkommen je Einwohner im Kreis und dessen Rang unter 400 deutschen Kreisen, Durchschnittsalter im gewählten Umkreis, Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner (Regionalatlas, Zensus 2022).
Top-Mitbewerber
Die drei meistbewerteten Praxen im Umkreis mit Sternebewertung, Anzahl der Bewertungen und Entfernung. Ein Klick hebt die Praxis auf der Karte hervor.
Standortvergleich
Wählen Sie einen zweiten Standort und vergleichen Sie beide Spalten nebeneinander. Bei jeder Kennzahl ist markiert, welcher Standort für eine Gründung besser abschneidet.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage ist unser eigener Zensus aller Zahnarztpraxen im deutschsprachigen Raum: 52.453 Standorte aus Google Maps, dedupliziert und gefiltert. Reine Kieferorthopädie-, MKG- und Oralchirurgie-Praxen zählen für eine allgemeinzahnärztliche Praxis nicht als Konkurrenz und sind aus der Zählung herausgenommen.
Die Behandlerzahl haben wir bei knapp der Hälfte der Praxen direkt von der Team-Seite der Praxiswebsite erhoben. Für die übrigen Praxen schätzen wir sie anhand von Praxisname und Bewertungsanzahl. Im Schnitt kommen wir auf 1,77 Behandler je Praxis; die amtliche Statistik liegt je nach Zählweise zwischen 1,61 und 1,88 (KZBV). Das Tool zeigt Ihnen bei jeder Abfrage, bei wie vielen Praxen im Umkreis der Wert tatsächlich erhoben wurde. Der im Tool angezeigte Bundesschnitt von 1.194 Einwohnern je Behandler ist aus diesem Datensatz berechnet und liegt damit leicht über dem KZBV-Wert.
Wer bei einer Standortanalyse Praxen zählt statt Behandler, rechnet mit der falschen Einheit. Ein MVZ mit zwölf Zahnärzten ist auf der Karte ein Punkt.
David Glaser, BookedoutDentist
Was eine Standortanalyse für eine Zahnarztpraxis beantworten muss
Klassische Standortanalysen für Zahnarztpraxen arbeiten in der Regel mit fünf Kriterien. Die Tabelle zeigt, welche Frage dahintersteht, woher die Daten kommen und was davon im Standortradar steckt:
| Kriterium | Die Frage dahinter | Datenquelle | Im Standortradar |
|---|---|---|---|
| Versorgungsgrad | Wie viele Menschen kommen auf einen Behandler? | KZBV, G-BA-Bedarfsplanung, eigene Zählung | Ja |
| Kaufkraft | Können sich Patienten Selbstzahlerleistungen leisten? | Regionalatlas (verfügbares Einkommen je Kreis) | Ja, auf Kreisebene |
| Bevölkerungsentwicklung | Wächst oder altert das Gebiet? | Zensus 2022, Wanderungssaldo, Landesprognosen | Alter und Wanderung ja, Prognose nein |
| Erreichbarkeit | Bahn, Autobahn, Parkplätze, Barrierefreiheit? | Verkehrsnetz, Ortstermin | Nein |
| Wettbewerb und Zuweiser | Wer ist stark, wer ist digital schwach, wer überweist? | Google Maps, Praxiswebsites | Top-Mitbewerber ja, Zuweiser nein |
Versorgungsgrad: die Logik der Bedarfsplanung
Die Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses legt für Zahnärzte eine Verhältniszahl fest: ein Zahnarzt je 1.280 Einwohner in den in Anlage 6 gelisteten Gebieten, ein Zahnarzt je 1.680 Einwohner überall sonst (§ 5 Abs. 7). Ab 110 % Versorgungsgrad gilt ein Planungsbereich als überversorgt (§ 7).
Für Zahnärzte hat das, anders als für Hausärzte, keine Folgen für die Zulassung. Sie dürfen sich auch in einem Gebiet mit 180 % Versorgungsgrad niederlassen. Die Zahl ist ein wirtschaftliches Signal, kein Verbot.
Einfacher zu lesen ist der Vergleich mit dem Bundesschnitt. Auf einen behandelnd tätigen Zahnarzt kommen in Deutschland rund 1.150 Einwohner (KZBV). Liegt ein Umkreis deutlich darunter, teilen sich dort rechnerisch viele Behandler wenige Patienten. Liegt er deutlich darüber, ist die Versorgung dort rechnerisch dünner. Der Standortradar zeigt Ihnen die Abweichung vom Bundesschnitt bei jeder Abfrage in Prozent.
Der richtige Radius
Ein fester Radius für alle Lagen führt in die Irre. In der Großstadt beginnt wenige Straßen weiter ein anderes Einzugsgebiet. Aus unserer Zusammenarbeit mit über 200 Zahnarztpraxen wissen wir, dass Google Maps dort im 3er-Pack oft nur Praxen im 500-Meter-Umkreis des Suchenden zeigt. Auf dem Land ist das Einzugsgebiet um ein Vielfaches größer.
Deshalb hat der Standortradar sieben Stufen von 0,5 bis 25 Kilometern. Prüfen Sie denselben Standort am besten in mehreren Radien und schauen Sie, ab welcher Entfernung sich das Bild dreht. Das Durchschnittsalter wird dabei für den gewählten Radius aus dem Zensusraster berechnet; Einkommen und Wanderungssaldo bleiben Kreiswerte.
Zahnarztdichte in Deutschland: große Unterschiede, wenig Aussagekraft
Auf Landesebene unterscheiden sich der dichteste und der dünnste Markt um den Faktor zwei:
| Bundesland | Praxen je 100.000 Einwohner |
|---|---|
| Hamburg | 43,0 |
| Berlin | 40,0 |
| Bayern | 35,5 |
| Saarland | 24,8 |
| Sachsen-Anhalt | 24,5 |
| Brandenburg | 21,2 |
Trotzdem sagt der Landeswert wenig über Ihren Standort. Innerhalb Brandenburgs gibt es Gemeinden im Berliner Speckgürtel, in denen sich Praxen drängen, und Landkreise, in denen Inhaber seit Jahren keinen Nachfolger finden. In Hessen kommt Kassel im 5-km-Umkreis auf 789 Einwohner je Behandler, 34 % unter dem Bundesschnitt. Ein Standort rund 15 Kilometer westlich im Landkreis Kassel liegt mit 1.517 Einwohnern je Behandler 27 % darüber.
Dazu kommt die Marktstruktur: 82,9 % aller Praxen in Deutschland sind Einzelpraxen (Rebmann Research), ein Drittel der Zahnärzte arbeitet angestellt, Tendenz steigend (Rebmann Research 2024). Gleichzeitig wächst die Zahl der zahnärztlichen MVZ: 1.483 Ende 2023, plus 6 % in einem Jahr (KZBV). Auch deshalb zählt das Tool Behandler statt Praxen. Die Top-Mitbewerber zeigen Ihnen zusätzlich, welche großen Einheiten schon im Umkreis sitzen.
Der digitale Wettbewerb: oft schwächer, als die Karte zeigt
Eine klassische Standortanalyse zählt, wer da ist. Sie sagt nicht, wer gefunden wird. Dabei entscheidet heute vor allem Letzteres über Ihren Start: 44 % aller Klicks bei lokalen Suchen gehen auf die drei Praxen im Google-Maps-Pack (First Page Sage 2025), und 98 % der Patienten lesen vor der Praxiswahl Bewertungen (BrightLocal 2023).
Aus unserer Studie mit 12.257 Google-Maps-Profilen wissen wir: 41 % der Zahnarztpraxen haben weniger als 10 Bewertungen, 31 % der Profile werden nicht vom Inhaber verwaltet. Ein Umkreis mit 30 Praxen, von denen 20 digital kaum sichtbar sind, kann für eine neue Praxis mit gepflegtem Profil offener sein, als die Praxiszahl vermuten lässt. Deshalb zeigt der Standortradar neben der Praxiszahl auch die drei meistbewerteten Praxen im Umkreis. Fehlt dort eine Praxis mit 100 oder mehr Bewertungen, ist der Markt digital noch offen.
Wir haben das für den gesamten DACH-Raum durchgerechnet. Drei Bedingungen mussten gleichzeitig erfüllt sein: weniger Praxen je Einwohner als der jeweilige Landesschnitt, verfügbares Einkommen über dem Landes-Median und höchstens zwei Praxen mit 100 oder mehr Google-Bewertungen im 10-km-Umkreis. 129 Orte bleiben übrig, 87 davon in Deutschland. In 57 dieser 87 Orte hat keine einzige Praxis im Umkreis 100 Bewertungen erreicht (BookedoutDentist, Stand Juli 2026).
Wie schnell das wirkt, zeigt die Neugründung von Dr. Uwe Walker in Ammerbuch bei Tübingen: Sichtbarkeit bei Google von 0 auf 100 % im Umkreis, 400 Buchungen ab dem ersten Tag, die Praxis wurde später um zwei Zimmer erweitert. Der Standort war gut gewählt, aber ohne Google-Maps-Profil, Bewertungen und Website zum Eröffnungstag wäre der Kalender trotzdem leer geblieben.
Umgekehrt gilt in Großstädten: Google Maps zeigt im 3er-Pack häufig nur Praxen im Umkreis weniger hundert Meter um den Suchenden. Ein Standort mit 800 Einwohnern je Behandler im 5-km-Radius kann im 500-Meter-Radius trotzdem die einzige Praxis sein. Schalten Sie im Tool auf 0,5 Kilometer um. Wo eine bestehende Praxis aktuell im Maps-Ranking steht, zeigt Ihnen unser Google Maps Ranking Checker.
Wer bei der Standortanalyse nur Praxen zählt, übersieht, wie viele davon bei Google praktisch unsichtbar sind. Das ist die Zahl, die ich mir als Erstes anschaue.
David Glaser, BookedoutDentist
Grenzen der Daten: was Sie vor Ort prüfen müssen
Im Tool steht bei jeder Abfrage der Hinweis: Dichte ist ein relatives Marktsignal für Standortvergleiche, kein amtliches Register. Konkret bedeutet das:
- Wir zählen Standorte, die auf Google Maps sichtbar sind. Praxen ohne Profil fehlen. Das ist selten, kommt aber vor.
- Die Behandlerzahl ist bei gut der Hälfte der Praxen geschätzt. Prüfen Sie große Praxen im Wunschgebiet einzeln auf deren Website.
- Der Umkreis ist Luftlinie. Ein Fluss ohne Brücke oder eine Autobahn ohne Abfahrt verändert das tatsächliche Einzugsgebiet erheblich.
- Kaufkraft und Wanderungssaldo sind Kreiswerte. Innerhalb eines Landkreises kann der einzelne Ort deutlich abweichen.
- Österreich und Schweiz nur im Landesvergleich. Dort fehlt die amtliche Verhältniszahl, und die Behandlerschätzung für die Schweiz ist zu hoch, weil Team-Seiten dort oft Dentalhygiene mitzählen.
- Für Kieferorthopädie nur eingeschränkt aussagekräftig. Die KFO-Bedarfsplanung rechnet auf die 0- bis 18-Jährigen, nicht auf alle Einwohner.
Wenn ein Ort die Datenprüfung besteht, beginnt der Teil, den kein Tool übernimmt: Objekt, Miete, Personal, Zuweiser, Finanzierung. Dafür sind Bank, Steuerberater, Kammer und spezialisierte Gründungsberater die richtigen Ansprechpartner. Der Standortradar liefert Ihnen die Marktdaten, mit denen Sie in diese Gespräche gehen.
Steht der Standort, beginnt unser Teil der Arbeit: Website, Google-Maps-Profil und Bewertungen müssen am Eröffnungstag stehen, nicht drei Monate später. Welche Schritte dafür in welcher Reihenfolge nötig sind, lesen Sie in unserem Leitfaden Praxisgründung Marketing. Welche Kennzahlen Sie anschließend im Blick behalten sollten, steht im Artikel Kennzahlen Zahnarztpraxis.
Häufig gestellte Fragen zur Standortanalyse
Banken und Standesorganisationen bieten Standortanalysen häufig im Rahmen der Existenzgründungsberatung an, spezialisierte Beratungen rechnen sie als eigene Leistung ab. Der Standortradar von BookedoutDentist ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Er ersetzt keine Finanzierungsberatung, liefert aber die Marktdaten, die Sie brauchen, um Orte zu vergleichen, bevor Sie Zeit und Geld in einen einzelnen Standort investieren.
Die Bedarfsplanung des G-BA rechnet mit einem Zahnarzt je 1.280 bzw. 1.680 Einwohnern, je nach Planungsgebiet. Tatsächlich kommen in Deutschland rund 1.150 Einwohner auf einen behandelnd tätigen Zahnarzt (KZBV). Nach diesen Verhältniszahlen entsprechen zwei Behandler rechnerisch etwa 2.300 bis 3.400 Einwohnern. Ob das im Einzelfall reicht, hängt von Schwerpunkt, Konkurrenz und Einzugsgebiet ab. Wie viele Einwohner im konkreten Umkreis auf einen Behandler kommen, zeigt der Standortradar.
Einen allgemeingültigen Grenzwert gibt es nicht. Orientierung ist der Bundesschnitt von rund 1.150 Einwohnern je Behandler. Liegt Ihr Umkreis deutlich darüber, ist die Versorgung dort rechnerisch dünner. Liegt er deutlich darunter, teilen sich viele Behandler wenige Patienten. Kassel kommt im 5-km-Umkreis auf 789 Einwohner je Behandler, ein Standort rund 15 Kilometer westlich im Landkreis auf 1.517. Der Wert hängt stark vom gewählten Radius ab, prüfen Sie deshalb immer mehrere.
Ja. Anders als bei Hausärzten führt ein Versorgungsgrad über 110 % bei Zahnärzten zu keiner Zulassungsbeschränkung. Die Zahl ist ein wirtschaftliches Signal, kein Verbot. Ob sich eine Gründung in einem dichten Markt lohnt, hängt vom Einzelfall ab, unter anderem davon, wie stark die bestehenden Praxen digital aufgestellt sind und ob Sie sich über Schwerpunkte abgrenzen können.
Das hängt von der Lage ab, eine feste Regel gibt es nicht. In Großstädten sind kleine Radien aussagekräftiger, weil Google Maps im 3er-Pack oft nur Praxen in unmittelbarer Nähe des Suchenden zeigt. Im ländlichen Raum sind die Einzugsgebiete deutlich größer. Der Standortradar bietet sieben Stufen von 0,5 bis 25 Kilometern, damit Sie denselben Standort in mehreren Einzugsgebieten prüfen können.
Ja. Der Datensatz umfasst 52.453 Praxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, das Bevölkerungsraster deckt alle drei Länder ab. Für Österreich und die Schweiz zeigt das Tool den Vergleich mit dem jeweiligen Landesschnitt. Kaufkraft- und Demografiedaten auf Kreisebene liegen aktuell nur für Deutschland vor. Für die Schweiz ist die Behandlerschätzung tendenziell zu hoch, weil Team-Seiten dort häufig Dentalhygienikerinnen mitzählen.
Nur eingeschränkt. Reine KFO-, MKG- und Oralchirurgie-Praxen sind aus der Zählung herausgenommen, weil sie für eine allgemeinzahnärztliche Praxis keine direkte Konkurrenz sind. Für eine kieferorthopädische Gründung wäre zudem die Zahl der 0- bis 18-Jährigen im Einzugsgebiet entscheidend, nicht die Gesamtbevölkerung. Die Kaufkraft- und Demografiewerte sowie die Einwohnerzahl im Umkreis sind trotzdem nutzbar.
Die Praxisdaten stammen aus unserem DACH-Zensus mit Stand Juli 2026. Das Bevölkerungsraster basiert auf dem Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Deutschland), dem Eurostat Census-Grid 2021 (Österreich) und der BFS-Statistik STATPOP 2023 (Schweiz). Einkommen und Wanderungssaldo kommen aus dem Regionalatlas Deutschland. Bewertungen und Bewertungsanzahl der Mitbewerber entsprechen dem Stand der Erhebung, nicht dem Live-Stand bei Google.
Kundenerfolge
Ergebnisse, die für sich sprechen
Herausforderung: Die Praxen am Standort Worms und Frankenthal waren bei Google wenig sichtbar. Hier waren große Potentiale im Bezug auf die Neupatientengewinnung.
Ergebnis:
Sichtbarste Zahnarztpraxen an den Standorten Worms und Frankenthal.
- + von 0% Sichtbarkeit auf 90% Sichtbarkeit in Worms
- + von 14% Sichtbarkeit auf 82% Sichtbarkeit in Frankenthal
Herausforderung: Die Praxis hatte in der Erwachsenenzahnheilkunde noch Kapazitäten für mehr Patienten, während einige Kollegen zu wenig zu tun hatten. Zudem litt die Praxis unter unzureichender Sichtbarkeit, was zu Unzufriedenheit mit der damaligen Marketingagentur führte.
Ergebnis:
Dank der Zusammenarbeit konnte die Praxis Meller Zahngesundheit folgende Erfolge verzeichnen:
- +52 % mehr Neupatienten: Die Zahl der neuen Patienten stieg signifikant durch die verbesserte Google Maps Sichtbarkeit.
- +74 % höhere Sichtbarkeit: Die Sichtbarkeit der Praxis im Umkreis von einem Kilometer stieg innerhalb von fünf Wochen von 5 % auf 79 %. Nach eineinhalb Jahren erreichte sie über 95 %.
Herausforderung: Die Praxis stand vor der Herausforderung, den Standort in Konstanz wirtschaftlich auszulasten. Trotz Bemühungen der neuen Agentur, durch SEO und Social Media Sichtbarkeit zu gewinnen, blieben die Ergebnisse aus.
Ergebnis:
„Im wahrsten Sinne des Wortes: Gerettet!“ Steigerung der Patientenanzahl und erhebliche Verbesserung der Sichtbarkeit durch gezielte Maßnahmen.
- +35% mehr Neupatienten in Summe: Im Vergleich zum Vorjahr
- + von 6% Sichtbarkeit auf 95% Sichtbarkeit in Konstanz
- + von 15% Sichtbarkeit auf 67% Sichtbarkeit in Radolfzell
Herausforderung: Mehr Patienten für höherwertige Behandlungen gewinnen.
Ergebnis:
400 Buchungen in kurzer Zeit führten zur vollen Auslastung der Praxis mit 5 Behandlungszimmern mit minimalem Zeiteinsatz.
- volle Auslastung zum Praxisstart: Vom anfänglich leeren Terminkalender
- von 3 auf 5 Behandlungszimmer: Über die Google-Optimierung in 2 Quartalen
Herausforderung: Die Praxis hatte Probleme durch Überarbeitung des Zahnarztes, Schlafmangel und weniger Patienten wegen Corona.
Ergebnis:
Sinkende Kosten und ein entspannterer Praxisalltag lassen Maximilian Duckwitz aufatmen.
- + 304 mehr Neupatienten: 56% mehr Neupatienten in 12 Monaten. Von 541 auf 845
- + 90.000 € Mehrumsatz: Vgl. 2022 vs. 2023
- 4,8x Kosten-Umsatz-Verhältnis: Jeder investierte Euro führte zu einem zusätzlichen Umsatz von 4,8 Euro.
Herausforderung: Die Praxis hatte zu wenige Neupatienten für das geplante Personalwachstum und musste die Fallzahl erhöhen, um die Auswirkungen des Honorarverteilungsmaßstabs auszugleichen.
Ergebnis:
Eine deutliche und nachhaltige Steigerung der Neupatientenzahlen sorgt für bessere Zukunftsaussichten.
- + 189 mehr Neupatienten: 58% mehr Neupatienten in 12 Monaten. Von 324 auf 513
- + 7% Mehrumsatz: Vgl. 2022 vs. 2023
- 4x Kosten-Umsatz-Verhältnis: Jeder investierte Euro führte zu einem zusätzlichen Umsatz von 4 Euro.
Herausforderung: Die Neupatientenzahlen sollen gesteigert werden, um noch einen weiteren Behandler einstellen zu können.
Ergebnis:
Dr. Hendryk Hörning ist durch deutlich mehr Neupatienten in der Lage einen weiteren Behandler einzustellen.
- + von 1% Sichtbarkeit auf 78% Sichtbarkeit in Bielefeld
- + 68 mehr Neupatienten: 48% mehr Neupatienten in 12 Monaten. Von 159 auf 227
- 4x Kosten-Umsatz-Verhältnis: Jeder investierte Euro führte zu einem zusätzlichen Umsatz von 4 Euro.